Ort: Albstadt-Tailfingen, Kirche im Stadtteil Stiegel ff_stiegel-2

Ausgangslage: ein Telekom-Anschluß in der Sakristei der Kirche, 20 Kabelmeter zu einem geeigneten Fenster in Richtung Hof. Etwa 45 m gegenüber dieses Fensters 2 Wohneinheiten, in denen je eine große Flüchtlingsfamilie lebt.

Herausforderung: Überbrückung des Hofes von etwa 45m, jeweils von innen heraus (also durch die Fensterscheiben hindurch), Schonung der bestehenden Infastruktur.

Material: ein Ubiquiti UniFi AP LR, ein TL-WR841N (die Version mit den stärkeren, abnehmbaren Antennen), 20m Netzwerkkabel. Gesamtkosten etwa 125 EUR.

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Um den UniFi vertikal senden zu lassen, wurde er auf ein einfaches Holzgerüst montiert.

Die Möglickeit, diesen Router mittels PoE-Adapter entfernt zu provisionieren, machte die Installation entschieden einfacher, da nur ein einziges Kabel zum Fenster verlegt werden musste.

Die Installation verlief problemlos, und die beiden Router fingen gleich an zu Meshen. Der TL-WR841N deckt alle Räume der beiden Wohnungen mit einem guten Signal ab.

Der UniFi in Aktion

Der UniFi in Aktion

Seit einer Woche ist die Verbindung stabil und zur großen Zufriedenheit der Bewohner. Durchnittlich sind tagsüber 6 Geräte verbunden, manchmal bis zu 10 Geräte.

Angesichts der Funkbrücken, die anderswo bereits mit Freifunk realisiert worden sind, ist diese Installation sicherlich nicht spektakulär – aber aufgrund der einfachen Installation durchaus zum Nachmachen empfohlen.

Nur ein kleiner Schritt für die Freifunk-Welt – jedoch ein großer für die bislang noch sehr unterversorgte Schwäbische Alb!

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